"Übersicht Massagen"

Die Massage gilt als eines der ältesten Heilmittel überhaupt. Sie kann bei einer Vielzahl an Krankheiten helfen oder zumindest Besserung durch Aktivierung der Selbstheilungskräfte in Gang setzen.
Nur wenige Therapieformen haben einen ähnlich breiten Wirkungsbereich wie eine Massage.
Der positive Effekt der Heilmassage ist die schmerzlindernde Wirkung als auch die Förderung der Durchblutung, Entspannung der gesamten Tiefenmuskulatur, Vitalisierung und Anregung des Stoffwechsels.
Die Wirkung der Massage ist wissenschaftlich nachgewiesen.
Heilmassagen sollen, wie es der Name schon sagt: Schmerzen und Beschwerden aller Art lindern und im besten Fall heilen.
Es werden nicht nur akute Schmerzzustände, sondern auch chronische Krankheitsbilder mit unterschiedlichen Techniken, behandelt.
Heilmassagen setzen sich aus einer Vielzahl von Grifftechniken und Therapieformen zusammen.

Zur allgemeinen Betreuung des Sportlers, besonders im prophylaktischen und regenerativen Bereich, gehört, auch wenn aktiv-prophylaktischen Maßnahmen Priorität zukommt, unbedingt eine begehrte passive, sportphysiotherapeutische Maßnahme, die Sportmassage!
Die Sportmassage ist tatsächlich mehr als nur Ausstreichen, Kneten, Reiben, Zirkeln und Lockern.
Ebenso wichtig, wie korrekte handwerkliche Techniken, ist die Kenntnis ihrer physiologischen, psychischen und vegetativen Wirkung!
Je nach Art der MASSAGE kann der Sportler beruhigt oder aktiviert werden.
Ein gutes kooperatives und vertrauensvolles Verhältnis zwischen Sportler, Trainer, Arzt, Physiotherapeut bzw. MASSEUR begünstigt sportliche Leistungen.
Prävention, Regeneration und Rehabilitation: Unter Sportmassage verstehen wir die Massage im Rahmen der Prävention, der Regeneration und Rehabilitation nach Verletzungen.

Wir leben in einer Welt, wo alles auf den Punkt geplant und durchzuführen ist.
Stress ist der Begleiter des modernen Lebens. Wir alle produzieren ihn.
Aus medizinischer Sicht ist Stress eine körperliche Reaktion, die den Organismus kurzfristig besonders leistungsfähig machen soll – und keinerlei krankmachende Effekte hat.
Andauernder Stress hingegen kann Körper und Seele ernsthaft schaden.
Das Immunsystem leidet, das Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems steigt und die Wahrscheinlichkeit für psychische Erkrankungen wird größer.
Gönnen Sie Ihrem Körper AUSZEIT.

Wellnessmassagen sind perfekt, um sich vom alltäglichen Stress zu erholen und diesen abzubauen und vorzubeugen.
Durch spezielle, großflächige und wohltuende Handgriffe wird die Muskulatur gelockert, die Durchblutung gefördert der Symphatikus gesenkt und Glückshormone wie zB. Oxytocin, Dopamin, Serotonin etc. ausgeschüttet.

Wie es der Name schon sagt, werden bei der Hot Stone Massage ca. 60°C heiße Steine auf den Körper gelegt. Die intensive Wärme wirkt beruhigend auf Herz, Kreislauf und Wohlbefinden, was den Entspannungsprozess begünstigt und stressbedingte Symptome wie Schlaflosigkeit lindern kann. Die Kombination aus tiefgehender Massage und Wärme regt auch den Lymphfluss an.

Eine spezielle Form der Wellnessmassage für Körper, Geist und Seele ist die „Königin der Massage“, und zwar die Hawaiianische Lomi Lomi Nui Massage Lomi bedeutet „drücken, kneten, reiben“ sowie – „arbeiten am Innen und Außen“.
Nui bedeutet „einzigartig, wichtig, groß“
Lomi Lomi Nui bedeutet also eine Behandlung, die einzigartiges Wohlbehagen vermittelt.
Bei einer Lomi Lomi Nui,- also der Königin der Massagen wird der Gast mit viel warmen und duftendem Öl behandelt.
Es ist quasi ein Fest für die Sinne.
Die Lomi hat nicht den alleinigen Zweck, verspannte Muskeln zu lockern, sondern spricht den Mensch an sich an, indem Verspannungen, Blockaden in seinem Innersten gelöst und die Psyche auf natürliche und sanfte Weise mitbehandelt werden.
Körper, Geist und Seele bilden eine unzertrennliche Einheit und diese ganzheitliche, hawaiianische Behandlungsform besteht darin, diese drei Säulen des Körpers auf sanfte Art und Weise wieder in Einklang,- in Harmonie zu bringen.

Bei der Fußreflexzonenmassage wird das verkleinerte Abbild des Körpers auf den Fuß projiziert.
Das bedeutet, dass durch gezielte Druckmassage einzelne Stellen am Fuß behandelt werden, was sowohl körperliche Probleme, sei es knöchern, muskulär, organisch oder im Gewebe, sowie Blockaden, geistig und seelisch auflösen kann!
Eine Fußmassage kann daher das allgemeine Wohlbefinden im ganzen Körper verbessern.
Fördert unter anderem den Lymphabfluss, löst Muskelverspannungen, lindert Schmerzen, verbessert den Schlaf, regt das Abwehrsystem an und fördert den Stressabbau.
Weiters kommt es zum Einsatz bei Wirbelsäulen und Gelenksschmerzen, Migräne und Kopfschmerzen, Funktionsstörungen von Organen, Erschöpfungszuständen und Arthritis sowie Hormonstörungen (Wechseljahre).

Die Akupunktmassage (APM) ist eine, an die chinesische Tuina im weiteren Sinn, angelehnte Behandlungstechnik.
Im Gegensatz zur Akupunktur wird mit Hilfe eines Metallstäbchens der gestörte Energiefluss im Körper, ganz ohne Nadeln und damit ohne Verletzung, beseitigt.
Nach einer Anamnese, sowie einem Probestrich oder Ohrbefundung, werden die notwendigen Energiemeridiane des Körpers stimuliert und so mögliche Energieblockaden aufgelöst.
Die Akupunktmassage ist einer der ältesten europäischen Meridiantherapien mit Wurzeln in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der klassischen Akupunktur.
Das hauptsächliche Ziel der Behandlung ist, dass die Energie durch den gesamten Körper und an allen Meridianen entlang zirkulieren kann.
Man geht davon aus, dass Beschwerden und Erkrankungen durch Störung des fließenden Energiekreislaufs verursacht werden.
Staut sich Energie an einem Meridian, so entsteht zwangsläufig an einer anderen Stelle ein Mangel an Energie.
Hier spricht man auch von Fülle und Leere!

Die Tuina ist die älteste überlieferte Massagetechnik überhaupt (2.700 v.Ch).
Sie ist ein Bestandteil der TCM: Traditionellen Chinesischen Medizin.
In China wird neben Tui-Na auch An-Mo als Bezeichnung für die Massage verwendet. Tui=Schieben, Na=Greifen An=Drücken, Mo=Reiben Vereinfacht kann man sagen, dass Tuina eine Kombination aus einer mobilisierenden Massage und Akupressur darstellt.
Akupunktur und Tuina verfügen über dieselben theoretischen Grundlagen, der Unterschied liegt nur in der Anwendung.
Die Akupunktur ist als invasive Technik nur den Ärzten vorbehalten, während Tuina als nicht invasive Massagetechnik auch vom ausgebildeten Therapeuten ausgeübt werden kann.
Die TCM beruht auf empirischen Ansammlungen von Wissen über Jahrtausende.
Dabei steht die Beobachtung von Zusammenhängen innerhalb des menschlichen Körpers und der ihn umgebenden Umwelt sowie der Deutung subjektiver Empfindungen des Menschen (Kranken) im Vordergrund.
Man kann deshalb von einer ERFAHRUNGSMEDIZIN sprechen.

Wirkung der Tuinatherapie:
Allgemeine Massagewirkung (ähnlich der klassischen Massage), Wirkung der Bewegungstherapie (passive/aktive Mobilisation der Gelenke), spezielle Wirkungen über die einzelnen Akupunkturpunkte und Meridiane (diese können eine lokale, regionale, segmentale und globale Wirkung haben) Gleich wie bei anderen Massagetechniken kommt es auch zur mechanischen, neurogen-reflektorischen, biochemischen, vegetativ-psychogenen und immunologischen Wirkung.

Markus Engl

Dipl. Medizinischer Masseur

Dipl. Heilmasseur

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